Einweihung der neuen Schießanlage mit Finalschießen

Spannung bis zum letzten Schuss

Gewinner des diesjährigen Finalschießens

Das Finalschießen eignete sich super um die neue Schießanlage zu präsentieren. Daniel Gießl bedankte sich bei allen Helfern für das gute Gelingen dieses Großprojektes in unserem Verein. Als Vertreter der Stadt Königsberg sprach Thomas Hendrich seine Anerkennung für unseren Verein aus und bezeichnete die Erneuerungen als ein Leuchtturmprojekt im Schießsport.

Nach der kurzweiligen Erklärung der technischen Details der neuen Anlage wurde das Finale der acht besten Pistolenschützinnen/en ausgeschossen. Dieses wurden wie bei den olympischen Spielen nach dem Standard der International Shooting Sport Federation (ISSF) ausgeschossen. Dabei muss jeder Schütze zweimal 5 Schüsse abgeben, um sein persönliches Startergebnis festzulegen. Auf diesem baut das darauffolgende Ausscheidungsschießen auf. Im Anschluss werden immer zwei Schuss auf Ansage und Zeit abgegeben, wobei jeweils der Schütze mit dem schlechtesten Gesamtergebnis ausscheidet.

Zum Pistolenfinale traten Tobias Piechaczek (1., 231,2 Ringe), Günter Streng (2., 212,0 Ringe), Anton Sauter (3.), Dieter Piechaczek (4.), Udo Sturm (5.), Kornelia Loske (6.), Doreen Streng (7.) und Johannes Mücke (8.) an. Leider gab die Pistole von Johannes nach dem Probeschießen ihren Geist auf, sodass dieser zuerst ausscheiden musste.

Nach den 2 x 5 Schuss wurde es ernst: Alle 2 Schuss musste der jeweils Letzte den Stand verlassen. So blieben zum Schluss nur noch Tobias und Günter übrig. Da Tobias ein routinierter Bundesligaschütze ist, ließ er von Beginn an nichts anbrennen und vergrößerte seinen Vorsprung immer mehr. Interessanter war es zwischen dem 3. Anton Sauter und dem 2. Günter Streng.

Im Gewehrfinale ging es danach weitaus spannender zu: Vorstand Daniel Gießl startete durch die erste 5er-Serie mit 51,0 gegenüber Mirko Streng mit 48,2 Ringen als „Favorit“ ins Finale. Der Vorsprung schmolz aber von Schuss zu Schuss dahin. Nach dem 22. Schuss lag Mirko mit 0,1 Ringen vorne. Daniel schoss im Anschluss eine 9,4 und Mirko eine 9,5, was für letzteren einen Vorsprung von 0,2 Ringen bedeutete. Alles kam also auf den letzten Schuss an und die Nerven lagen nicht nur bei den beiden Schützen blank. Daniel traf beim letzten Schuss eine 8,8 und Mirko eine 8,7. Somit endete das Finale mit 0,1 Ringen Vorsprung zugunsten von Mirko. 235,7 zu 235,6 Ringe – knapper hätte es nicht ausgehen können!

Weitere Finalteilnehmer waren: Björn Streng (3.), Peter Kettler (4.), Udo Sturm (5.), Martin Gschwender (6.), Erik Kettler (7.) und Leo Bergmann (8.). Der jüngste Teilnehmer Leo Bergmann, 13 (!) Jahre alt, hatte sich seinen Einzug ins Finale durch ein sehr gutes Ergebnis von 355 Ringen bei der Vereinsmeisterschaft mehr als verdient.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Vereinsmeister in den einzelnen Klassen gebührend ausgezeichnet:

Jugendklasse:

  1. Leo Bergmann
  2. Ivo Schwinn
  3. Maximilian Müller

Luftpistole Auflage:

  1. Theo Ankenbrand
  2. Heinz Grimmer
  3. Norbert Streng

Luftgewehr:

  1. Daniel Gießl
  2. Erik Kettler
  3. Björn Streng

Luftpistole:

  1. Tobias Pichaczek
  2. Anton Sauter
  3. Günter Streng

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